Rezensionen: Adekan / The Dark Knight Rises / Rebecca

Tsukiji Nao: Adekan
The Dark Knight Rises (USA, UK 2012)
Rebecca

Tsukiji Nao: Adekan

Die Manga-Reihe „Adekan“ wird von der Japanerin Tsukiji Nao fein und detailliert gezeichnet und erzählt Geschichten um den jungen Schirmmacher Shiro Yoshiwara und den jungen Polizisten Kojiro Yamada. Auch Shiros „großer Bruder“ Anri spielt eine wichtige Rolle. Manche der Geschichten handeln von Kriminalfällen wie Entführungen und Mord oder hauptsächlich von Shiros und Anris gemeinsamer grausamer Vergangenheit. Dabei bewegt sich die bislang fünfbändige Reihe in den Genres Mystery, Krimi und Humor, auch fallen häufiger zweideutige Anspielungen, und es sind Situationen zu sehen, die man auch anders interpretieren könnte. Die einzelnen Geschichten hängen meistens nicht zusammen, sind für den Gesamtverlauf der Story dennoch bedeutend.

Laura Bangert

The Dark Knight Rises (USA, UK 2012)

Der Hype war bereits im Vorfeld riesig, und die Latte, mit welcher der Dritte und letzte Teil der Batman-Reihe von Christopher Nolan gemessen wurde, lag hoch. Was nicht zuletzt an einem fantastischen Heath Ledger lag, der im vorherigen Teil wie kein anderer den Bösewicht inszenierte. Jeder fragte sich darum, ob noch einmal solch ein Kunstwerk gelingen würde. Die Antwort: Jein. Der Film gibt die Story und das Szenario gut wieder – mit genau der depressiven Stimmung, die man an der Reihe so schätzt. Aber gerade die Charakterzeichnung, die Stärke der beiden vorherigen Teile, ist nicht nicht genügend ausgearbeitet. Speziell Batmans Gegenspieler Bane wirkt profillos und trocken. Dieses Problem tritt auch bei anderen Charakteren auf wie Catwoman auf. Dennoch ist es „nur“ ein sehr gut inszenierter Actionfilm geworden, welcher die Batman-Reihe vernünftig und gut zu Ende erzählt.

Stefan vom Bruck

Rebecca

Am 08.12.2011 feierte das Musical „Rebecca“ in Stuttgart Premiere. Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Roman, der 1938 von Daphne du Maurier geschrieben wurde. Nachdem die namenlose Heldin den Aristokraten de Winter geheiratet hat, findet sie ihr neues Leben von der Erinnerung an dessen erste Frau Rebecca überschattet. Deren Tod war mysteriös, und nun entpuppt sich auch noch die Haushälterin als falsche Schlange, die versucht, die Heldin in den Selbstmord zu treiben. Bald wird auch noch eine Leiche gefunden. Doch wer ist die Tote? Die Kulissen sind wie immer einzigartig und die Besetzung ist wieder einmal top! Wer das unterdessen ausgelaufene Musical verpasst hat, wird wahrscheinlich dennoch Gefallen an der Verfilmung von Alfred Hitchcock aus dem Jahre 1940 finden – und die gibt’s zum Beispiel hier (auf englisch).

Maximilian Robina

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